31 US-Soldaten sterben bei Hubschrauberabsturz in Afghanistan

Kabul (dpa) - Hoher Blutzoll für die US-Truppen in Afghanistan: Beim Absturz eines Hubschraubers sind 31 Soldaten ums Leben gekommen. Der Helikopter sei im Osten des Landes in der Nacht abgestürzt, erklärte der afghanische Präsident Hamid Karsai in Kabul. Auch 7 afghanische Soldaten seien getötet worden. Die radikal-islamischen Taliban übernahmen die Verantwortung. Sie erklärten im Internet, sie hätten den Hubschrauber der internationalen Schutztruppe Isaf mit einer Granate abgeschossen.

Kosovo-Serben halten Blockaden aufrecht

Pristina (dpa) - Der mühsam erreichte Kompromiss zur Lösung der Kosovo-Krise kann vorerst nicht umgesetzt werden. Die serbische Minderheit in der früheren serbischen Provinz will erst am kommenden Dienstag entscheiden, ob sie der Vereinbarung zustimmt. Ihre Straßensperren auf den Transitrouten zwischen dem Kosovo und Serbien will sie bis dahin aufrechterhalten. Bürgermeister mehrerer Orte in der serbischen Enklave verständigten sich bei einem Treffen auf diese Linie.

Golfstaaten wollen Reformen in Syrien

Riad (dpa) - Das brutale Vorgehen des syrischen Regimes gegen seine eigenen Bürger lässt die Golfstaaten nach Reformen im arabischen Bruderland rufen. Das Blutvergießen müsse enden und die Bestrebungen der Bürger müssten anerkannt werden, erklärte der Golf-Kooperationsrat. In den Augen von Bundesaußenministers Guido Westerwelle gibt es für Präsident Baschar al-Assad «keine Zukunft» mehr. Westerwelle rechnet nicht mit einer Beruhigung der Lage. Gestern starben nach Oppositionsangaben wieder 24 Demonstranten.

Rebellen erobern strategischen Ort vor Tripolis