Leverkusen (dpa) - Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer droht angesichts steigender Stromkosten nach der Energiewende mit einer Verlagerung der Produktion ins Ausland. Deutschland werde als Produktionsstandort für die energieintensive Chemieindustrie unattraktiver, sagte Bayer-Chef Marijn Dekkers der «Wirtschaftswoche. Es sei wichtig, dass Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern wettbewerbsfähig bleibe. Ansonsten könne sich ein globales Unternehmen wie Bayer überlegen, seine Produktion in Länder mit niedrigeren Energiekosten zu verlagern.