Pristina (dpa) - Der Kompromiss in der Kosovo-Krise wackelt. Die seit eineinhalb Wochen schwelende Krise schien beinahe beigelegt, als sich eine der Konfliktparteien querstellte. Die serbische Minderheit im Kosovo lehnt den Kompromiss ab. Der Oberbefehlshaber der KFOR-Schutztruppe, Erhard Bühler, hatte in tagelangen Verhandlungen mit beiden Seiten den vermeintlichen Durchbruch geschafft. Der Plan: Die KFOR soll bis Mitte September die beiden umstrittenen Grenzübergänge allein kontrollieren. Die Grenzposten können von Pkw und Bussen passiert werden, bleiben aber für Waren geschlossen.