Bahn hält Preise im Fernverkehr stabil - Pendler zahlen mehr

Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bahn verzichtet erstmals seit 2002 im Fernverkehr auf eine jährliche Preiserhöhung, greift Millionen Pendlern im Regionalverkehr aber tiefer in die Tasche. Zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 müssen Bahnreisende im Nah- und Regionalverkehr (S-Bahnen und Regio-Züge) durchschnittlich 1,9 Prozent mehr für ihre Normal- und Zeitkarten bezahlen als bisher, wie die Deutsche Bahn AG am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. «Alle Preise bei der Deutschen Bahn im Fernverkehr bleiben stabil und das - glaube ich - ist eine ganz wichtige und eine gute Botschaft», sagte Bahn- Vorstand Ulrich Homburg. Damit wolle die Bahn ihre Position im Wettbewerb zu anderen Verkehrsträgern wie Auto und Flugzeug stärken.

JPMorgan überrascht mit kräftigem Gewinnsprung

New York (dpa) - Die US-Investmentbank JPMorgan hat im dritten Quartal ihren Gewinn überraschend um ein Viertel gesteigert. Zwischen Juli und September kletterte der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar (knapp 3,2 Mrd Euro), wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 3,6 Milliarden Dollar gerechnet. Der Gewinn je Aktie stieg entsprechend von 0,82 Dollar auf 1,01 Dollar. Die Erträge gaben hingegen um 15 Prozent auf 24,3 Milliarden Dollar nach und verfehlten die Erwartungen der Branchenexperten.

BMW baut seine Geländewagen in den USA

Spartanburg/München (dpa) - Europa hat als Produktionsstandort für BMW-Geländewagen weitgehend ausgedient. Die meisten der Fahrzeuge rollen ab sofort in den USA vom Band und werden von dort aus in alle Welt exportiert. Mit der Eröffnung der neuen X3-Fertigung kommt nun auch die mittelgroße Baureihe aus dem Werk Spartanburg in South Carolina. Dort werden bereits die größeren Modelle X5 und X6 hergestellt. Einzig der kleine X1 wird noch in Deutschland im Werk Leipzig zusammengeschraubt.

Wirtschaftsprüfer im Visier Brüssels