New York (dpa) - Gleich zwei Prominenten-Ehen sind in den USA in dieser Woche zu Bruch gegangen. Am Dienstag (Ortszeit) wurde bekannt, dass sowohl Sängerin Christina Aguilera als auch Schauspielerin Courteney Cox sich von ihren Männern trennen.

Cox, die häusliche «Monica» in der Comedyserie «Friends», hatte ihren Mann David Arquette 1996 bei den Dreharbeiten zum Kinofilm «Scream» kennengelernt. Für den Horrorfilm mussten beide eng umschlungen einen Hügel runterrollen - angeblich hatte es dabei gefunkt. Das Schauspielerpaar heiratete drei Jahre später in San Francisco.

In einer Erklärung der beiden heißt es jetzt, sie müssten Zeit zum Nachdenken über sich selbst und ihre Erwartungen an eine Partnerschaft haben, hätten aber keineswegs vor, alle Türen hinter sich zufallen lassen: «Wir wollen enge Freunde und verantwortungsvolle Eltern für unsere Tochter bleiben und lieben uns immer noch sehr.» Die gemeinsame Tochter der 46-Jährigen und des sieben Jahre jüngeren Mannes heißt Coco und ist sechs Jahre alt.

Nach fünf Jahren Ehe trennt sich auch Popstar Aguilera von ihrem Mann. Nach Angaben der Internetseite «People.com» leben beide zwar nicht mehr zusammen, haben aber noch keine Scheidung beantragt. Die 29-Jährige und der knapp vier Jahre ältere Musikproduzent Jordan Bratman haben ein Kind zusammen. Ihr Sohn Max Liron wird im Januar drei Jahre alt.

«Wir haben vereinbart, ihn zusammen aufzuziehen und Freunde zu bleiben», erklärte das Paar laut «People.com». «Auch wenn Jordan und ich uns getrennt haben, ist unsere Verpflichtung Max gegenüber so stark wie zuvor.» Aguilera und Bratman hatten sich 2002 kennengelernt, als er ein Album für sie produzierte. Das Paar hatte im November 2005 in Kalifornien geheiratet.

Aguilera war 1999 mit dem Lied «Genie In A Bottle» bekanntgeworden. Die vierfache Grammy-Gewinnerin hat seitdem mehrere Alben veröffentlicht und auch geschauspielert. Ihr neuer Film «Burlesque», in dem sie an der Seite von Cher eine Tänzerin spielt, kommt am 24. November in den USA in die Kinos.