Los Angeles (dpa) - Morgan Freeman muss zwar noch bis zum nächsten Juni warten. Dass er mit dem Lebenswerk-Preis 2011 des Amerikanischen Film-Instituts (AFI) ausgezeichnet wird, steht aber schon fest, berichtet das Branchenblatt «Variety».

Freeman, der als Box-Trainer in Clint Eastwoods Drama «Million Dollar Baby» (2004) zum Oscar-Gewinner wurde, ist nach Sidney Poitier erst der zweite Afroamerikaner, der den AFI Lifetime Award erhält. Der 73-Jährige hatte mit «Miss Daisy und ihr Chauffeur» (1989) den internationalen Durchbruch geschafft. Er wurde vier Mal für einen Oscar nominiert, zuletzt für die Rolle als Südafrikas Präsident Nelson Mandela in Eastwoods «Invictus» (2009).

Freeman ist der 39. Empfänger der Auszeichnung. Zu seinen Vorgängern zählen Alfred Hitchcock, Bette Davis, Jack Nicholson, Steven Spielberg und Martin Scorsese.