Stuttgart (dpa) - Der bei dem umstrittenen Polizeieinsatz schwer verletzte Stuttgart-21-Gegner bleibt auf einem Auge blind. Der Mann habe durch den Wasserwerfereinsatz vor zwei Wochen Prellungen auf beiden Augen erlitten und werde noch stationär behandelt, teilte eine Stuttgarter Klinik mit. Das Foto des blutverschmierten Demonstranten war in den Medien zum Symbol für die Härte des Polizeieinsatzes geworden. Die Fronten in dem Konflikt sind derweil weiter verhärtet. Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus geht aber davon aus, das die Schlichtung morgen oder übermorgen beginnt.