Hamburg (dpa) - Die Nutzung von Atomstrom in Deutschland hat seit 1950 rund 204 Milliarden Euro an Fördergeldern gekostet. Das ergab eine Studie im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace. Die Bundesregierung spricht dagegen in ihren Berichten von nur rund 200 Millionen Euro. Grund für die abweichenden Zahlen ist der enge Subventionsbegriff der Regierung. In der Greenpeace-Studie werden neben direkten Finanzhilfen des Bundes unter anderem auch Steuervergünstigungen und die Kosten für die Atommülllager Asse und Morsleben hinzugezählt.