Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bahn verzichtet erstmals seit acht Jahren auf eine Preiserhöhung im Fernverkehr. Dafür steigen die Preise im Nah- und Regionalverkehr ab Mitte Dezember um im Schnitt 1,9 Prozent. Die gleichbleibenden Tarife im Fernverkehr sind laut Bahnchef Rüdiger Grube aber eher eine Ausnahme. Die Bahn wolle so ihre Position gegenüber Auto und Flugzeug stärken. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisierte die Preiserhöhung im Nah- und Regionalverkehr. Schließlich seien hier mehr als 90 Prozent aller Reisenden unterwegs.