Mahnungen zu Verständnis und Respekt bei Einheitsfeiern

Bremen (dpa) - Stolz auf das Erreichte, aber auch Aufrufe zur Einigkeit zwischen Ost und West sowie Deutschen und Zuwanderern: Der 20. Jahrestag der Wiedervereinigung stand auch im Zeichen der Integrationsdebatte. «Wir sind ein Volk!» Dieser Ruf der Einheit müsse heute eine Einladung sein an alle, die hier leben, sagte Bundespräsident Christian Wulff beim zentralen Festakt in Bremen. Viele weitere Politiker, Kirchenleute und Prominente forderten, das nach 20 Jahren Erreichte nicht kleinzureden, bei den Bemühungen um die innere Einigung Deutschlands aber auch nicht nachzulassen.

Stuttgart-21-Einsatz erhitzt weiter die Gemüter

Stuttgart (dpa) - Das Bahnbauprojekt Stuttgart 21 erhitzt weiter die Gemüter. Die Welle der Empörung über den harten Polizeieinsatz gegen Gegner setzt die schwarz-gelbe Landesregierung Baden-Württembergs unter Druck. Innenminister Heribert Rech will aber im Amt bleiben. Bahnchef Rüdiger Grube kritisierte die Proteste scharf. Ein Widerstandsrecht gegen einen Bahnhofsbau gebe es nicht, sagte er der «Bild am Sonntag». Die Linke warf ihm daraufhin ein mangelndes Demokratieverständnis vor. Ministerpräsident Stefan Mappus versucht zu beruhigen: Es gehe nicht um Krieg oder Frieden, sagte er dem «Hamburger Abendblatt».

USA und London sehen große Terrorgefahr in Europa

London - (dpa) Kurz nachdem US-Behörden vor Terrorgefahr in Europa gewarnt haben, hat auch das britische Außenministerium seine Hinweise für Reisen nach Deutschland und Frankreich verschärft. Es bestehe eine «hohe Bedrohung». Innenministerin Theresa May stellte sich hinter die Reisehinweise Washingtons, die US-Bürger zu erhöhter Wachsamkeit bei Europareisen mahnen. In der vergangenen Woche hatten vor allem britische und US-Medien über Terror-Hinweise berichtet. Nach Aussage des Bundesinnenministeriums gibt es weiterhin keine konkreten Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Anschläge.

CSU will bei Truppenstärke konkret werden