Bremen (dpa) - Nach einer Demonstration von Gegnern der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit in Bremen sind in der Nacht zum Sonntag die dort befürchteten Krawalle ausgeblieben. In der Stadt hätten drei Autos, drei Müllcontainer und ein Bagger gebrannt, sagte ein Polizeisprecher.

Ob dies allerdings auf die linksautonomen Demonstrationsteilnehmer zurückzuführen ist, sei unklar. «Das Konzept der massiven Präsenz ist aufgegangen.» Am Samstagnachmittag hatten in der Innenstadt rund 2000 Einheitsgegner gegen die Feierlichkeiten demonstriert. In einem Spalier von starken Polizeikräften und begleitet von den Blicken tausender Neugieriger zogen sie durch die Stadt.

Vor den Feiern war es immer wieder zu Anschlägen auf Gebäude gekommen. Im Internet hatten linke Gruppen offen zur Gewalt aufgerufen.