Berlin (dpa) - Die Unionsfraktion favorisiert ein anderes System zur Chancenverbesserung für Kinder aus Hartz-IV-Familien als die diskutierte Bildungschipkarte. Die vom Bundesverfassungsgericht für die Reform gesetzte Frist bis zum Jahresende reiche nicht, um die nötige Infrastruktur aufzubauen, sagte Fraktionschef Volker Kauder dem «Hamburger Abendblatt». Der Chip war von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen vorgeschlagen worden. Damit sollen Sachleistungen zur Verbesserung der Bildungschancen betroffener Kinder bezahlt werden.