São Paulo (dpa) - In Brasilien haben bei der Präsidentenwahl die letzten Wahllokale geschlossen. Mehr als 135 Millionen Menschen waren aufgerufen, einen Nachfolger von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva zu bestimmen. Er darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Mit Spannung wird erwartet, ob Lulas Favoritin, die frühere Kabinettschefin Dilma Rousseff, die erforderliche Mehrheit von über 50 Prozent der Stimmen schon im ersten Wahlgang geschafft hat. Hauptkonkurrent ist São Paulos Ex-Gouverneur José Serra.