Sarajevo (dpa) - In Bosnien-Herzegowina haben am Morgen die Parlaments- und Präsidentenwahlen begonnen. Rund 3,1 Millionen Wähler entscheiden über die Parlamente in den beiden selbstständigen Landeshälften. Sie werden von den Serben auf der einen sowie von Muslimen und Kroaten auf der anderen Seite kontrolliert. Weil die drei Völker tief zerstritten sind, gibt es in dem Balkanland seit langem kaum noch Bewegung. Die Wähler bestimmen auch die Staatspräsidien der zwei Landeshälften sowie die Parlamente.