São Paulo (dpa) - Der an Lymphdrüsen-Krebs erkrankte Präsident Paraguays, Fernando Lugo, ist zur Notbehandlung in ein Krankenhaus in Brasilien geflogen worden. Die Ärzte der Klinik diagnostizierten gestern Abend ein Blutgerinnsel in einer Halsvene. Lugo liege auf der Intensivstation. Grundsätzlich darf ein Präsident in Paraguay fünf Tage das Land verlassen, ohne dass der Kongress eingeschaltet wird. Sollte Lugo länger in Brasilien bleiben, werde sich der Kongress am nächsten Donnerstag damit befassen. Das sagte Vize-Präsident Federico Franco, der vorübergehend die Amtsgeschäfte übernahm.