Frankfurt/Main (dpa) - Ein Präsident und eine Prinzessin haben in Frankfurt die Kulturtage der Europäischen Zentralbank (EZB) eröffnet: Jean-Claude Trichet, Europas oberster Währungshüter, und die niederländische Prinzessin Margriet (jüngere Schwester von Königin Beatrix).

Bis zum 15. November stellen die Niederlande in knapp 30 Veranstaltungen ihre vielfältigen kulturellen Facetten vor. «Wir sind sehr froh, dass wir die Kultur der Niederlande feiern können. Ich werde nie vergessen, dass mein Vorgänger Wim Duisenberg die Idee der EZB-Kulturtage auf den Weg gebracht hat», sagte EZB- Präsident Trichet bei der Eröffnung am Mittwochabend.

Im Fokus der EZB-Kulturtage steht jedes Jahr ein anderes Mitgliedsland der Europäischen Union. Die erste Veranstaltung im Jahr 2003 widmete sich Portugal, im vergangenen Jahr war Rumänien dran.

Statt Zinsen, Rettungspakete und Staatsanleihen dreht sich bei den Kulturtagen alles um Tanz, Theater, Lesungen und Ausstellungen. Zum Auftakt in diesem Jahr setzte das niederländische Nationalballett in der Alten Oper in einer Weltpremiere eine Choreographie des Solotänzers Juanjo Arqués um.

Programm der EZB-Kulturtage