Luxemburg (dpa) - Widerstand gegen die geforderten Änderungen des EU-Vertrags: Deutschland und Frankreich wollen jenen Staaten, die gegen die Defizit- oder Schuldengrenzen des Stabilitätspaktes verstoßen, das Stimmrecht in der EU zeitweilig entziehen können. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn sagte nun dem ZDF, es sei politisch eigentlich irrsinnig, jetzt den EU-Vertrag ändern und solche Sanktionen beschließen zu wollen. EU-Diplomaten sagten, auch andere Regierungen teilten die Kritik. Damit droht massiver Streit beim EU-Gipfel, der am Donnerstag und Freitag darüber beraten soll.