London (dpa) - Amerikanische Soldaten haben während des Irak- Krieges allein an US-Kontrollposten über 680 Zivilisten erschossen. Das geht laut «Sunday Times» aus den von Wikileaks veröffentlichten Dokumenten hervor. Die US-Posten hätten unter anderem geschossen, wenn etwa ein sich näherndes Auto ein Stopp-Signal nicht befolgt habe. In einem Fall wurde demnach ein dreijähriger Junge erschossen. Die Zahl der getöteten Zivilisten sei sechs Mal höher als die von getöteten Aufständischen.