Luxemburg (dpa) - In der Europäischen Union wird heftig um die Verschärfung des Stabilitätspaktes gestritten. Ende der Woche ist ein wichtiger EU-Gipfel. Aber bei einem informellen Vorbereitungstreffen der Außenminister zeichnete sich am Abend noch keine Kompromisslinie für die Entscheidungen der Staats- und Regierungschefs ab. Widerstand gibt es vor allem gegen die von Deutschland und Frankreich geforderte Änderung des EU-Vertrages. Die beiden Länder wollen den Staaten, die gegen die Defizit- oder Schuldengrenzen des Stabilitätspaktes verstoßen, das Stimmrecht in der EU zeitweilig entziehen können.