München (dpa) - Der Prozess um die Prostituierten-Affäre von Ottfried Fischer ist unterbrochen worden. Die Verteidiger des Hauptangeklagten und eines Journalisten beantragten ein sogenanntes Rechtsgespräch mit den Prozessbeteiligten. Daraufhin zogen sich Staatsanwalt, Richter und Anwälte zur Beratung zurück. Laut Anklage hatten mehrere Personen den 56-Jährigen im Sommer 2009 beim Sex gefilmt und die Aufnahmen an einen Journalisten verkauft. Dieser soll Fischer mit dem Material unter Druck gesetzt haben.