Hannover (dpa) - Die Hähnchenmäster in Niedersachsen setzen immer mehr Antibiotika ein. Gaben die Landwirte vor zehn Jahren noch durchschnittlich 1,7 Behandlungen, seien es heute 2,3. Das berichtet NDR Info. Ohne Antibiotika würden die eng zusammengepferchten Tiere häufig nicht bis zum Ende ihrer Mastzeit überleben, sagte Heidemarie Helmsmüller vom niedersächsischen Agrarministerium. Das Risiko: es bilden sich Resistenzen, die auch für den Menschen gefährlich sein können. Der Großteil des in Deutschland verzehrten Hähnchenfleisches kommt aus Niedersachsen.