Hamburg (dpa) - Nächste Runde für die Weltmeisterschaft im Hässlichtanzen: Am 23. Oktober wird in Hamburg zum zweiten Mal der «Ugly Dance World Cup» über die Bühne gehen.

«Hässlich bedeutet allerdings nicht gleich schlecht», sagt Mitgründer Christian Müller, der den skurrilen Wettbewerb 2009 mit drei Freunden als Gegenentwurf zum «weltweiten Einheitsbrei auf den Tanzflächen» ins Leben rief. «Es gibt auch schlechte Tänzer, denen man gerne zuschaut.» Bislang haben sich Teams aus Deutschland, Schweden, den Niederlanden und Frankreich beworben. Die zehn absurdesten Choreographien werden zum Finale an die Elbe geladen. 2009 hatten sich Teilnehmer aus sechs Nationen an dem Wettkampf beteiligt, darunter auch eine Gruppe aus Afghanistan. Den Titel holten «Ugly Dancer» aus dem norddeutschen Neukirchen.