Berlin (dpa) - Beim Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan sind bisher 44 deutsche Soldaten ums Leben gekommen, davon starben 27 bei Anschlägen und Gefechten.

7. Oktober 2010: Ein Selbstmordanschlag der Taliban reißt einen Bundeswehrsoldaten in den Tod. Sechs Soldaten werden verletzt, davon zwei schwer.

15. April 2010: Bei zwei Anschlägen nahe der nordafghanischen Stadt Baghlan fallen vier Bundeswehrsoldaten. Drei sterben in ihrem gepanzerten Fahrzeug «Eagle IV» bei der Detonation einer ferngezündeten Sprengfalle. Ein Oberstabsarzt kommt ums Leben, als sein gepanzertes Sanitätsfahrzeug von Aufständischen beschossen wird. Fünf weitere Soldaten werden verletzt.

2. April 2010: Bei schweren Gefechten im Unruhedistrikt Char Darah südwestlich von Kundus-Stadt werden drei Bundeswehrsoldaten getötet. Acht weitere Deutsche werden bei den stundenlangen Kämpfen schwer verletzt.

23. Juni 2009: Nach einem Feuergefecht in der Region Kundus sterben drei Bundeswehrsoldaten. Sie waren bei einem Ausweichmanöver mit ihrem Transportpanzer vom Typ «Fuchs» umgekippt und in einem Graben liegengeblieben.

29. April 2009: In der Nähe der Stadt Kundus gerät eine Patrouille der Bundeswehr in einen Hinterhalt. Ein deutscher Soldat kommt ums Leben, vier weitere werden verletzt. Wenige Stunden zuvor waren bei einem Attentat in der Nähe des deutschen Feldlagers Kundus fünf deutsche Soldaten leicht verletzt worden.

20. Oktober 2008: Zwei deutsche Soldaten sterben bei einem Selbstmordanschlag nahe der Stadt Kundus. Die radikal-islamischen Taliban bekennen sich zu dem Anschlag.