Frankfurt/Main (dpa) - Der Giftschlamm-Unfall in Ungarn hätte vielleicht verhindert werden können - so die Ansicht der Umweltstiftung WWF. Dafür hätten sich die ungarischen Behörden, der Betreiber der Chemieanlage und die EU an die Empfehlungen eines zehn Jahre alten Berichts halten müssen. Dieser beschreibt einen Unfall in Rumänien. Damals war cyanidhaltige Lauge nach einem Dammbruch in einer Goldrecycling-Anlage freigesetzt worden. In mehreren Flüssen starben Fische. Die beanstandeten Management- und Konstruktionsfehler hätten zu einem Umdenken führen müssen, so ein WWF-Experte.