Berlin (dpa) - Ein Selbstmordattentäter der Taliban hat in der afghanischen Unruheprovinz Baghlan einen deutschen Soldaten mit in den Tod gerissen. Sechs weitere Soldaten verletzte er teils schwer. Damit stieg die Zahl der toten Bundeswehrsoldaten seit Beginn des Einsatzes auf 44. Kanzlerin Merkel sprach von einem feigen Anschlag. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ließ aber keinen Zweifel an der Notwendigkeit des Einsatzes. Bei dem Getöteten handelt es sich um einen 26-Jährigen aus dem niedersächsischen Seedorf.