Luxemburg (dpa) - Trotz aktueller Terrorgefahr bekommt Europa kein einheitliches Warnsystem. Die Bedrohungslage sei in allen Ländern unterschiedlich, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Die EU-Innenminister einigten sich in Luxemburg nur darauf, künftig koordinierter vorzugehen. Die stellvertretende US- Heimatschutzministerin Jane Holl Lute sagte, die Terrorbedrohung für Europa sei real und bestehe weiter. Einige EU-Länder werfen den USA vor, bei der pauschalen Warnung vor möglichen Anschlägen in Europa die EU-Regierungen zu wenig informiert zu haben.