Rangun (dpa) - Die birmanische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi will sich für die nationale Aussöhnung einsetzen. Das sagte sie einen Tag nach dem Ende ihrer siebeneinhalb Jahre Hausarrest am Sonntag vor tausenden begeisterten Anhängern.

Unter den Anwesenden waren auch Agenten des Regimes in Zivil, berichteten Augenzeugen. «Wenn wir unsere Kraft richtig einsetzen, kann sie niemand brechen», sagte sie nach einer Übersetzung des Exil-Magazins «Irrawaddy». «Mut bedeutet, dass wir uns beharrlich für das einsetzen, woran wir glauben... Mut bedeutet nicht, seine physische Kraft einzusetzen und laut zu werden», sagte sie mit Blick auf das Militärregime. «Ihr dürft nicht aufgeben», rief sie den Anhängern zu.