Berlin (dpa) - Ein CDU-Bundestagsabgeordneter kritisiert die gängige Praxis, sich in Internet-Diskussionsforen mit einem Fantasienamen zu Wort zu melden. Ein «Vermummungsverbot im Internet» müsse her, sagte Axel E. Fischer. Er ist Vorsitzender der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft. Es könne nicht sein, dass sich Bürger hinter selbstgewählten Pseudonymen versteckten und sich so der Verantwortung entzögen, sagte Fischer den «Badischen Neuesten Nachrichten». Er sprach sich auch für einen «Radiergummi» aus, um Inhalte im Internet nach einiger Zeit wieder zu löschen.