Berlin (dpa) - Der neueste Film des vielseitigen Künstlers Julian Schnabel («Schmetterling und Taucherglocke») wurde auf mehreren Festivals gefeiert. Schnabel hat den erfolgreichen Roman der muslimisch-arabischen Schriftstellerin Rula Jebreal aufgegriffen und erzählt eine generationsübergreifende Geschichte aus Palästina und Israel.

In dem Drama geht es um das junge Mädchen Miral (Freida Pinto, «Slumdog Millionär»), das in Ostjerusalem aufwächst, einem Ort, in dem die Folgen von Krieg und Besetzung zum Alltag gehören. Dennoch lebt sie relativ behütet: Unter der Woche verbringt sie ihre Zeit in der Obhut der Lehrerin Hind, am Wochenende kümmert sich ihr Vater um sie. Als sie zu einer jungen Frau heranwächst, gerät Miral in ein Dilemma. Denn sie verliebt sich leidenschaftlich in den politischen Aktivisten Hani (Omar Metwally) und muss sich der Frage stellen, für welchen Weg sie sich entscheiden soll.

(Miral, Großbritannien, Israel 2010, 108 Min., FSK o. A., von Julian Schnabel, mit Willem Dafoe, Freida Pinto, Hiam Abbas, Alexander Siddig)

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