Paris (dpa) - Frankreichs neue Regierung ist bei den Medien und der Opposition im Lande auf Kritik und Skepsis gestoßen. Als «Viel Lärm um Nichts» tat Sozialisten-Chefin Martine Aubry die Umbildung der Regierung von Präsident Nicolas Sarkozy ab. Bei dem Stühlerücken hatte Sarkozy sein angeschlagenes Kabinett umgebaut. Neues Gesicht Frankreichs auf der internationalen Bühne wird Ex-Justizministerin Michèle Alliot- Marie, die nun das Außenamt übernimmt. Ihr Vorgänger, der ehemalige sozialistische Politiker Bernard Kouchner, verlässt die Regierung. Ex-Premier Alain Juppé wird neuer Verteidigungsminister.