München (dpa) - Der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate steckt gut ein Jahr nach der Verstaatlichung immer noch tief in den roten Zahlen. Im dritten Quartal entstand vor Steuern ein Verlust von 408 Millionen Euro, wie das Unternehmen in München bekannt gab. Die HRE wies aber darauf hin, dass das Ergebnis wegen der Gründung der Abwicklungsanstalt nur bedingt auf zukünftige Quartale übertragbar sei. In die sogenannte Bad Bank hat die HRE milliardenschwere Altlasten ausgelagert und ihre Bilanz damit aufpoliert.