Karlsruhe (dpa) - Die CDU ringt auf ihrem Parteitag in Karlsruhe um den Kurs bei Gentests an Embryonen. Generalsekretär Hermann Gröhe warb für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik. Bei der PID werden im Reagenzglas erzeugte Embryonen auf Erbkrankheiten untersucht, bevor sie in den Mutterleib eingepflanzt werden. Sie können aussortiert werden, wenn eine Fehlgeburt oder die Geburt eines behinderten Kindes droht. Gröhe sagte, mit der «Heiligkeit des Lebens» sei das unvereinbar. Staatssekretärin Katherina Reiche sprach dagegen. Die PID sei ein Weg, Paaren bei Konflikten zu helfen.