Bonn (dpa) - Die Telekom bemüht sich um Wiedergutmachung für die Spitzelaffäre. Das Unternehmen spendet rund 1,7 Millionen Euro wegen der Ausschnüffelei von Aufsichtsräten, Journalisten und Betriebsräten in den Jahren 2005 und 2006 an gemeinnützige Organisationen. Damit solle das schwer gestörte Vertrauensverhältnis zu Arbeitnehmervertretern und den Medien wiederhergestellt und verbessert werden, sagte der Datenschutzvorstand des Unternehmens, Manfred Balz,. Er sprach dabei von einer «Geste der Verständigung».