Frankfurt/Berlin (dpa) - «Der alte Kumpel Deutsch-Punk ist zurück!», schreibt das Berliner Musik- und Filmmagazin «Unclesally's» in seiner Novemberausgabe.

Auf einer Landkarte verortet es den «Deutschen Bundespunk» vor allem in nördlichen Gefilden. Bayern habe die niedrigste Punkband-Dichte. Und Baden-Württemberg bekommt den Stempel «Punkrock-Brachland». In Rheinland-Pfalz und Hessen gebe es «einige Oasen» und die neuen Bundesländer hätten ein paar hörenswerte Bands wie etwa Mikrokosmos23 und Adolar zu bieten.

«Exzellenter Nachwuchs» komme gerade aus Nordrhein-Westfalen: «Deutsch-Punk aus NRW ist die Antithese zum Kölner Karneval.» Hamburger Musiker seien indes «Streber unter den Deutsch-Punk-Enkeln». Zugleich sei die Stadt mit Slime und Abwärts die «Wurzel des Deutsch-Punk-Stammbaums».