Berlin (dpa) - Für die möglichen drei deutschen Kandidaten sind die Chancen auf ein Cockpit bei Renault in der kommenden Saison geschmolzen.

Nach Informationen des Magazins «Autosport» steht der Russe Witali Petrow vor einem Deal, der ihm die Zukunft beim französischen Formel-1-Rennstall sichern soll. Zudem soll sich seine Leistung beim Finale in Abu Dhabi, als er den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso im Ferrari schier zur Verzweiflung brachte und nicht an sich vorbei ließ, positiv in der Beurteilung niederschlagen.

Teamchef Eric Boullier meinte, dass er mit möglichen Kandidaten ehrlich sein will. «Es sieht eher gut als schlecht für Witaly aus, daher ist ihre Chance geringer», wurde er auf der Homepage des Magazins zitiert.

Neben dem Gräfelfinger Adrian Sutil, der allerdings auch bei Force India bleiben kann, gelten Nick Heidfeld und Nico Hülkenberg als mögliche Bewerber. Für Heidfeld war nach seinem Zwischenstopp bei Sauber wieder Schluss. Hülkenbergs Vertrag bei Williams wurde auch nicht verlängert. Eine ganz schnelle Lösung zeichnet sich bei Renault nicht ab. Boullier erwartet sie bis Mitte Dezember.