Berlin (dpa) - Ex-US-Präsident George W. Bush prägte einst den Begriff «Achse des Bösen». Wenn dagegen von Haaren unter den Armen in den letzten Jahren die Rede war, bekam man den Eindruck, dass es sich dabei um die «Achsel des Bösen» handelt.

Wer «in» sein wollte, hatte auch als Mann blank zu sein - der Busch unter den Armen war «out». Diesen Herbst jedoch haben vor allem Schwulenzeitschriften bei der Rezension neuer Bildbände mit Männer-Aktaufnahmen einen Trend ausgemacht.

Das Stadtmagazin «blu» schreibt beispielsweise über das Buch «Boys in the City» des Fotografen Paul Reitz: «Achselhaare sind geil. Vorbei die Zeit, als Mann dem Irrtum unterlag, er müsse sich die Achseln enthaaren und sein gegenüber mit Pickeln und Rasurbrand erfreuen...». Doch Achtung: Für Frauen gilt das wohl (noch) nicht.