Berlin (dpa) - Das für den Firefox-Browser verantwortliche Open-Source-Projekt Mozilla treibt die Software-Entwicklung für mobile Geräte voran. In wenigen Monaten werde Firefox für Android-Handys verfügbar sein, teilte die Mozilla Foundation in einem Lagebericht am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Die Organisation wolle Offenheit und Flexibilität der Web-Erfahrung vom Desktop-Computer auf mobile Internet-Geräte übertragen. An Vermögenswerten wies Mozilla zum Jahresende 2009 insgesamt 143 Millionen Dollar aus, 23 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Es werde erwartet, dass sich die finanzielle Lage weiter «in relativer Stabilität» entwickle.

Einnahmen erzielt das Open-Source-Projekt vor allem mit der Einbindung von Suchmaschinen wie Google im Browser. Als Non-Profit-Organisation messe Mozilla seinen Erfolg aber nicht in Dollar, sondern danach, «wie viel wir tun, um das allgemeine Befinden des offenen Webs zu verbessern».

Mozilla ging 1998 aus den Unternehmen Netscape hervor, dessen gleichnamiger Browser im Wettbewerb mit dem Internet Explorer von Microsoft unterlag. Firefox wird nach Angaben von Mozilla weltweit von mehr als 400 Millionen Menschen genutzt und hat nach unterschiedlichen Messungen einen Marktanteil von mindestens 20 Prozent, während der Internet Explorer auf knapp über 60 Prozent kommt. Den Rest teilen sich Safari von Apple, Chrome von Google und Opera vom gleichnamigen norwegischen Unternehmen.

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