Berlin (dpa) - Auf Berlins größte Moschee ist ein Brandanschlag verübt worden. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat aus. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) verurteile den Übergriff. Durch den Brand wurden die Fassade der Sehitlik-Moschee und ein Fenster beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Eine wichtige Rolle bei den Ermittlungen spielt eine Propangasflache, die bei dem Gebäude entdeckt worden war, aber nicht explodierte. Die Polizei geht davon aus, dass die Flasche in einem schwarzen Rucksack auf einer Sackkarre zur Moschee transportiert wurde. Auf die Brandentwicklung habe sie aber keinen Einfluss gehabt.

Ein Mitarbeiter hatte das Feuer an der Außenwand der Sehitlik-Moschee gegen 6.15 Uhr entdeckt und schnell gelöscht.

Sehitlik-Moschee