Stockholm (dpa) - Der Anwalt des Internet-Aktivisten Julian Assange will sich nicht mit dem Haftbefehl gegen seinen Mandanten abfinden. Er kündigte Rechtsmittel gegen die Entscheidung eines Stockholmer Gerichts an. Die schwedische Justiz ermittelt gegen den Gründer des Enthüllungsportals Wikileaks wegen Vergewaltigung, sexueller Belästigung und Nötigung. Der Australier hat alle Vorwürfe zurückgewiesen und als Teil eines vom US-Verteidigungsministerium gesteuerten Komplotts bezeichnet. Er könne nur noch in Island, auf Kuba und in der Schweiz ungehindert arbeiten.