Berlin (dpa) - Im Fall des verdächtigen Koffers in Namibia hat Innenminister Thomas de Maizière Entwarnung gegeben. Es habe sich nur um einen Realtest-Koffer einer US-Firma gehandelt. Solche Koffer werden verwendet, um Sicherheitsmängel aufzudecken. Unklar ist noch, wer ihn in Windhuk als Gepäckstück für einen Air-Berlin-Flug nach München platzierte. De Maizière wollte nicht ausschließen, dass es deutsche Sicherheitsbehörden waren. Er halte das jedoch für sehr unwahrscheinlich, sagte er bei der Innenministerkonferenz in Hamburg.