Rostock (dpa) - Die medizinische Forschung setzt große Hoffnungen in die Anwendung von Stammzellen. Rostocker Forscher prüfen derzeit ihren Einsatz bei Herzklappen-Operationen. Stammzellen sollen helfen, dass der Organismus die Klappen eher akzeptiert und weniger Nebenwirkungen zu befürchten sind.

Der Clou dabei ist, dass die Stammzellen zusammen mit dem körpereigenen Kleber Fibrin aus einem Sprühsystem auf die Herzklappen gegeben werden. Dieses Sprühsystem wird bereits in der Wundversorgung eingesetzt. Derzeit laufen erste Tierversuche, die Experimente im Labor verliefen sehr vielversprechend, sagte der Chef der Herzchirurgie, Gustav Steinhoff.

Herzchirurgie