Brüssel (dpa) - Die EU hat den Milliarden-Rettungsschirm für Irland aufgespannt - jetzt wird um den Preis der Hilfe gefeilscht. Die EU, die Euro-Länder und der Internationale Währungsfonds verlangen, dass Irland sein marodes Bankensystem neu aufstellt und den Haushalt saniert. Kniffligster Streitpunkt ist die im Vergleich zu anderen EU-Staaten niedrige Unternehmenssteuer. Ministerpräsident Brian Cowen hat Rücktrittsforderungen der Opposition zurückgewiesen, aber Neuwahlen für Anfang nächsten Jahres in Aussicht gestellt.