Moskau (dpa) - Nach dem Granatenbeschuss zwischen Nord- und Südkorea mit mindestens vier Verletzten hat Russland beide Länder zur Besonnenheit aufgerufen.

«Es ist wichtig, dass es nicht zur Eskalation kommt.» Das sagte ein namentlich nicht genannter Mitarbeiter des Außenministeriums in Moskau am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax. «Die Lage darf sich nicht weiter verschärfen.»

Wegen der zunehmenden Spannungen in der Region hatte Russland bereits vor Monaten seine militärische Präsenz im Grenzgebiet zu Nordkorea erheblich verstärkt. Nach südkoreanischen Angaben hatte Nordkorea am Morgen Artilleriegranaten auf eine südkoreanische Insel gefeuert. Das südkoreanische Militär habe das Feuer erwidert.