Berlin (dpa) - An der Waffenstillstandslinie in Korea am 38. Breitengrad stehen sich seit 57 Jahren zwei militärische Regionalmächte gegenüber.

Während im westlich orientierten Südkorea Angaben über die militärische Stärke meist öffentlich zugänglich sind, beruhen Daten zur Armee des kommunistischen Nordens weitgehend auf Schätzungen. Die abgeschottete Diktatur leistet sich eine der zahlenmäßig größten Armeen der Welt. Atomtests haben international Besorgnis ausgelöst. Nach Ansicht von Experten benötigt Nordkorea aber noch mehrere Jahre, um einen Sprengkopf für eine selbstentwickelte Rakete zu bauen. Seine konventionelle Bewaffnung stelle darum noch eine größere Gefahr für seine Nachbarn dar.

(Quelle: International Institute for Strategic Studies (IISS, London)