Washington (dpa) - Die US-Regierung will den möglichen diplomatischen Flurschaden begrenzen, der durch eine weitere Veröffentlichung auf der Enthüllungsplattform Wikileaks entstehen könnte. Laut Wikileaks wurden die Regierungen in Großbritannien, Kanada, Australien, Israel, Dänemark und Norwegen durch US-Vertreter über die Inhalte der Geheimdokumente informiert, die den Internet- Aktivisten vermutlich vorliegen. Laut «Wall Street Journal» könnte es unter anderem um Häftlinge im Gefangenenlager Guantánamo Bay gehen.