Hannover (dpa) - Die niedersächsische Landesregierung will der massiven Häufung von Blutkrebsfällen rund um das marode Atommülllager Asse auf den Grund gehen. Gesundheitsministerin Aygül Özkan dringe auf eine zügige, transparente Aufklärung mit Hilfe des betroffenen Landkreises Wolfenbüttel. Das sagte ihr Sprecher Thomas Spieker. Auch Ministerpräsident David McAllister will bei der Aufklärung helfen. Trotz der vielen Leukämiefälle im Umfeld der Asse geht laut Bundesamt für Strahlenschutz aktuell keine Gefahr von dem Atommülllager aus.