Offenbach (dpa) - Frost und Schnee sorgen in Deutschland weiter für Winterwetter. Tagsüber erreichen die Temperaturen höchstens noch den Gefrierpunkt, erklärt Meteorologe Bernd Zeuschner vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Nachts gebe es mancherorts strengen Frost. In Schleswig-Holstein sei das Thermometer bereits deutlich unter minus zehn Grad gefallen. «Ein Ende der kalten Witterung ist nicht zu erkennen», hieß es. Dazu kommen je nach Region Schneefälle bis hinab in die Niederungen.

Am Sonntag ist es wechselnd wolkig, mitunter heiter. Vor allem im Westen und in der Mitte gibt es örtlich leichten Schneefall. Abends kommt auch im Südosten Schneefall auf. Die Höchstwerte liegen zwischen minus 3 Grad im Bergland und plus 4 Grad am Oberrhein. Es weht schwacher Wind aus wechselnden Richtungen.

In der Nacht zum Montag schneit es vor allem in Küstennähe und an den Alpen. Später beginnt es im Südosten und von Westen her zu schneien. Sonst ist es teils gering bewölkt, teils klar. Die Temperatur geht auf minus 4 bis minus 8 Grad, bei klarem Himmel auch unter minus 10 Grad zurück. Unter Wolken wird es mit 0 bis minus 4 Grad nicht so kalt. Dabei wird der Wind stärker, an der See sind Sturmböen möglich.