Quito (dpa) - Die ecuadorianische Regierung hat dem Gründer der Internetplattform Wikileaks, Julian Assange, angeboten, sich in dem südamerikanischen Land niederzulassen. «Es handelt sich nicht um politisches Asyl, denn er (Assange) wird nicht verfolgt».

Das betonte Viezaußenminister Kintto Lucas am Dienstag in der Hauptstadt Quito. Der Australier Assange hatte bis zum Sommer Schweden als möglichen Aufenthaltsort genannt, allerdings fahnden die schwedischen Behörden unter anderem wegen des Verdachts der Vergewaltigung mit internationalem Haftbefehl nach ihm.

In Ecuador handele es sich um ein Angebot der Regierung, die den Kontakt zu Assange suche, um ihn zu Vorlesungen in Ecuador einzuladen. Die bisher bekannt gewordenen Enthüllungen durch Wikileaks von US-Geheimdokumenten beträfen im übrigen nicht Ecuador, sagte Lucas weiter.

Wikileaks