Berlin (dpa) - Eine Bundesstiftung soll sich nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» um die Entschädigung ehemaliger Heimkinder kümmern. Darauf habe sich der Runde Tisch Heimerziehung bei seinen abschließenden Beratungen in Berlin geeinigt. Der Vorschlag solle jetzt dem Bundestag unterbreitet werden. Die Stiftung soll laut «FAZ» mit 120 Millionen Euro ausgestattet werden und früheren Heimkindern Therapien ermöglichen und sie, wenn sie in den Heimen zur Arbeit gezwungen wurden, für entgangene Rentenbeiträge entschädigen.