Den Haag (dpa) - Nach den Internet-Attacken auf US-Finanzkonzerne in Zusammenhang mit der Enthüllungsplattform Wikileaks bleibt der gefasste 16-jährige Niederländer vorerst in Untersuchungshaft. Die Ermittler dürfen ihn zunächst noch 13 Tage lang festhalten und vernehmen, entschied ein Richter in Rotterdam. Wikileaks-Gründer Julian Assange wies derweil jede Beteiligung an den Angriffen auf die Websites von Mastercard, Visa und PayPal zurück. Seine Anwältin befürchtet, dass er in die USA ausgeliefert und dort nach einem Anti- Spionagegesetz aus dem ersten Weltkrieg angeklagt werden könnte.